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Val di San Martino
Valle di San Martino liegt zur südlichen Seite der Vette di Feltre und berührt stark die dolomitischen Kalkgesteine. Der Strom Stien und seine kleinen Zuflüsse werden von karsischen Quellen angereichert. Diese leiten teilweise das Wasser ab,das in die Hochebene der Vette einfliesst. Die Landschaft umfasst u.A. Eistäler (Scalón), die von den Vette abfallen, und die zyklopischen Massive vom Ende der Eiszeiten (Pian dei Violini) . Die Flora weist u.A. Potentilla caulescens und Spiraea hacquetii auf. Ausserdem sind Felsrapunzel (Physoplexis comosa) und die Tiroler Primel (Primula tyrolensis), ein wichtiger dolomitischer Endemysmus, vorhanden. Für die kühlen, leeren Hälsern des Stien sind typisch alpine Pflanzen wie Ranunculus alpestris und die "Kalkblume" Soldanella minima zu vermerken. Das Tal ist sehr ruhig, obwohl es sich direkt bei der Stadt Feltre befindet. Die Fauna ist hier überall vielseitig und reich. Es gibt z.B. Schwarzspecht und Königsadler zu sehen.
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