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Die Masiere di Vedana

Es handelt sich um eine auf den ersten Blick chaotische Ansammlung von Schotter und Felsbrocken, die großteils von Pionierpflanzen bewachsen sind. Dieses Ambiente hat eine wirklich faszinierende Wirkung und macht alle Besucher neugierig. Die Masiere befinden sich am rechten Cordevole Ufer, dort wo das Agordo Tal ins Val Belluna mündet.

Gemeinde/n: Sospirolo

Zugang: von Ponte Mas (Gemeinde Sedico), von Gron oder von Mis (Gemeinde Sospirolo).

Schwierigkeit, die Zone zu erreichen und sich in der Zone zu bewegen:
Die Masiere sind ganz einfach mit Fahrzeugen zu erreichen und durch die Zone führen viele asphaltierte Straßen, Schotterstraßen und Wege. 

Schwerpunkt Flora und Vegetation
Hochinteressant ist die Präsenz thermophiler Trockenpflanzen auf den höher gelegenen Abschnitten (neue Arten z.B. Pseudolysimachion barrelieri, Inula ensifolia) und von mikrothermischer Vegetation (z.B. Siberwurz, Dryas octopetala), wie es sie noch auf den Hängen des Monte Peròn gibt. Von diesem Berg ist ein Erdrutsch abgegangen, und die Pflanzen haben den anschließenden klimatischen Wandel gut überlebt.
Zahlreich vertreten sind Elemente der Familie Erico-Pinetalia, die sich besonders gut mit den Wasser- und Temperaturschwankungen zurechtfinden und auf sehr durchlässigem Schotter- und Sandboden wachsen.  Außerdem präsent sind die für den Dolomitenraum charakteristischen Arten Erica carnea, Sesleria albicans und Chamaecytisus purpureus (die mit Thesium rostratum den südöstlichen Lebensraum dieser weit verbreiteten Vegetation charakterisieren). Die primitive Vegetation auf Schotterboden (reich an Erika) und Felsboden (mit Felsenmispel, Amelanchier ovalis) verbreiten sich aufgrund der ökologischen Bedingungen nur beschränkt, und nur die am besten angepassten Arten können die extremen Schwankungen überleben. Und eben wegen dieser geringen Entwicklungsmöglichkeiten ist die Gemeinschaft der Pionierpflanzen noch so gut erhalten. Durch sie sind die unterschiedlichen Aspekte der Kolonisierung ganz klar erkennbar.

Schwerpunkt Fauna
Die Masiere ist eine für die meisten Tierarten sehr unwirtliche Zone, sie ist jedoch ein ideales Habitat für den Fuchs und den Dachs, die hier geeignete Unterschlüpfe und unter den großen Felsbrocken und den Steinhalden ein perfektes Gelände für ihre Baue finden.  Die Zone bietet auch den Reptilien ein geeignetes Habitat: hier leben Mauereidechsen, Blindschleichen, Äskulapnattern und andere Nattern. Früher wurde auch die Präsenz von Hornnattern gemeldet. Ein interessanter Vogel in der Zone ist die Zippammer.

Andere interessante Aspekte
Die Zone Masiere bietet eine hochinteressante Geomorphologie und ist deshalb nicht nur für das Randgebiet des Nationalparks wertvoll, sondern für die gesamte Provinz Belluno. 

  • Empfohlene Zeit zur Besichtigung: Das ganze Jahr über, ideal ist aber der Spätfrühling.
  • Ausrüstung: festes Schuhwerk.

Anmerkungen: Durch den Steinbruch hat sich die Fläche der Masiere ganz erheblich verkleinert, die heute noch erhaltenen Abschnitte sind aber dennoch ein sehr wertvoller und einmaliger Naturraum.

Masiere di Vedana
Masiere di Vedana
(photo von Danilo Giordano)
 
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