Geologie
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Die Karsthochebene Erera - Piani Eterni

Zugang: Vom Val Canzoi (Stua See) auf einem steilen Pfad (Wanderweg Nr. 802) zum Weidenbecken Erera.

Alpenwiesen und verkarstete Kalkböden
Im geologischen Mosaik des Nationalparks sticht die Karsthochebene Erera - Piani Eterni wegen ihrer natürlichen Gegebenheiten und ihrer einzigartigen Landschaft ganz besonders hervor. Die Hochebene besteht grundsätzlich aus zwei Abschnitten:

  • Dem Weidenbecken Erera, Fragment einer alpinen Wiesenlandschaft auf flachem und leicht abfallendem Gelände, das aus dem Schwemmkegel zweier zusammenfließender Bäche besteht.  
  • Dem unzugänglichen Gebiet Piani Eterni, eine breite Hochebene mit großen Steinflächen (graue Kalke); die Zone weist Verkarstungen auf (Spalten, Kamine, Karrenfelder), auf denen sich eine dichte und feste Buschvegetation angesiedelt hat (Latschengewächse, Weiden und Rhododendron).

Die Piani Eterni haben aber auch ein unbekanntes, mysteriöses und unheimliches Gesicht, eine unterirdische Welt mit Höhlen, Grotten und Stollen (die tiefste Höhle reicht fast eintausend Meter hinab). In diesen Hohlräumen versinkt das Wasser in kürzester Zeit und nährt die zahlreichen Karstquellen der Umgebung (Val Canzoi, Val del Mis).


Gestein, Landschaften und Formationen

Gestein: graue Kalke (Piani Eterni); Rosso Ammonitico sup. (Felswand hinter Casera Erera und am Brendol); Calpionellenkalk und Scaglia rossa (Erhebungen im Norden der Hochebene: M.Brendol, Le Rosse di Erera, M. Mondo)
Landschaftsformen:
Gletscherformationen: Gletscherkare (I Laghetti, Busa del Toro, Circo di Cimia, Van dei Cavai)
Karstformationen: Karrenfelder; Karstspalten; Dolinen
Periglaziale Formationen: Schotterhalden, Schneebecken
Bachformationen: Brendol Schlucht; Schwemmkegel (Weidenboden Erera)


Ambiente / Landschaft

Hochgelegene nivale Karstlandschaft mit einzigartigen morphologischen und landschaftlichen Gegebenheiten, in der durch Gletscher geglättete und durch Karstphänomene geprägte Felsflächen neben Bergweiden, dichten Latschenvegetationen und Fragmenten „menschlicher Landschaften" (Hütten, Almen) zu beobachten sind.  Die generell abgerundeten/weichen Formen der Erhebungen im Norden der Hochebene (M. Brendol, M. Mondo), die aus weichem und brüchigem Calpionellenkalk und Scaglia Rossa bestehen und sich mit großen Bergwiesen präsentieren, verleihen der Landschaft auf diesem Abschnitt der Bergkette einen typisch präalpinen Charakter.  

Anmerkungen: Anstrengende Tour (1000 Höhenmeter)

Altopiano Erera Brendol e Piani Eterni da Cimia
Altopiano Erera Brendol e Piani Eterni da Cimia
(photo von Enrico Canal CTA-CFS)
 
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