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Tollwut

Was ist Tollwut
Tollwut ist eine akute Virusinfektion des Zentralnervensystems. Grundsätzlich sind alle Säugetiere und auch der Mensch gefährdet, besonders aber Haustiere (Hund und Katze) und Wildtiere, vor allem der Fuchs, der in den europäischen Ländern als Hauptüberträger gilt.

Übertragung
Das Virus ist im Speichel eines tollwütigen Tieres vorhanden und der Infektionsweg führt fast immer über einen Biss. Aber auch kleinste Verletzungen der Haut und der Schleimhäute können das Eindringen des Virus per Schmierinfektion bzw. Kontaktinfektion ermöglichen.

Krankheitsverlauf beim Menschen
Tollwut ist eine tödliche Krankheit für den Menschen.
Weltweit sterben etwa 50.000 Personen pro Jahr an Tollwut, vor allem Kinder. Die meisten Fälle verzeichnet man in den Entwicklungsländern.

Tollwut in Italien
In Italien wurde die Tollwut dank einer massiven Impfungskampagne im Jahr 1995 eliminiert, sie hielt sich jedoch in den osteuropäischen Ländern. 2008 wurden neuerlich Fälle in Italien in der Region Friaul Julisch Venetien verzeichnet und im November 2009 wurde einer in der Gemeinde Lozzo di Cadore (Venetien) gemeldet. Am 17. Dezember 2009 gab es in der Provinz Belluno bereits 28 neue Fälle.

Bekämpfung
Um eine Verbreitung der Tollwut zu verhindern hat die Region Venedig die Pflichtimpfung aller Hunde in den Provinzen Belluno und Treviso (und in einigen Gemeinden in den Provinzen Vicenza und Venedig) angeordnet.
Man startete auch eine massive Impfkampagne der Füchse durch das Auslegen von Impfködern in den Wäldern.  

Verhaltensregeln
Im Nationalparkgebiet wurden noch keine Fälle von Tollwut gemeldet, wir fordern aber dennoch alle Besucher auf, einige einfache Regeln zu befolgen:

  1. Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit Wildtieren oder fremden Haustieren, auch wenn sich diese besonders zutraulich zeigen;
  2. Berühren Sie keine toten Tiere und melden Sie deren Präsenz beim staatlichen Forstkorps;
  3. Sollten Sie ein ungewöhnliches Verhalten bei Wildtieren beobachten ist dies unverzüglich beim Forstkorps zu melden. 

Sollten Sie gebissen werden, waschen Sie die Wunde möglichst rasch und mindestens 15 Minuten lang unter fließendem Wasser aus und wenden Sie sich unverzüglich an einen Arzt, der Ihnen eine postexpositionelle Prophylaxe verabreichen wird. An Wochenenden oder Feiertagen müssen Sie schnellstmöglich die Notaufnahme des nächstgelegenen Krankenhauses aufsuchen.  

Hunde müssen im Nationalpark grundsätzlich an der Leine geführt werden und über einen ausreichenden Impfschutz verfügen. Der Impfschutz ist 21 Tage nach Verabreichung des Impfstoffes gegeben und dauert 11, 23 oder 35 Monate (je nach Impfstoff).

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